Dieses Jahr wurde die Tradition fortgeführt, die Ergebnisse der Sessions auf einem Flipchart zusammenzufassen. Im Folgenden sind deren Screenshots zu finden. Diese stellen hauptsächlich eine Gedächtnisstütze dar und sollen es den Teilnehmern helfen, sich auch im Nachhinein die Sessions wieder in Erinnerung zu rufen.
Wem das Barcamp-Format Spaß macht, den könnte auch das Modeling Craftsmanship Camp am 18.11. in Minden (bei Hannover) interessieren, das von Stephan Dankers und mir organisiert wird. Anmeldung >>
Bei parallelen Tracks ist es natürlich nicht möglich, an allen teilzunehmen. Insofern kommentiere ich die Blätter bei denen ich anwesend war, oder sonst eine Meinung habe. Über Kommentare und Ergänzungen der Teilnehmer würde ich mich freuen.
Social Networks & Systems Engineering
In dieser Session wollte ich von den Teilnehmern hören, ob Sie bereits soziale Netzwerke im Kontext der Systementwicklung genutzt haben, und ob die Erfahrungen gut oder schlecht waren. Getrieben wurde diese Frage aus meiner Erfahrung mit gitHub und JIRA in der Vergangenheit, und mit meiner aktuellen Arbeit mit Jama.
Die Teilnehmer fielen in zwei Gruppen: Diejenigen, die noch nie soziale Netzwerke im Arbeitskontext benutzt hatten (und sehr skeptisch waren); und diejenigen, die es bereits getan hatten und den Wert erkannten.
Der Aha-Effekt kam in dem Moment, wo Teilnehmer feststellten, dass die Kommunikation kein Selbstzweck ist sondern direkt in den Workflow eingebunden ist. Das hat primär zwei Auswirkungen: (1) Information erscheint dort, wo sie benötigt wird. Bspw. ermöglicht gitHub es, dass der Text eines Commits automatisch an den dazugehörigen Bug als Kommentar hinzugefügt wird. (2) Die Kommunikation löst Aktivitäten aus. Um das Beispiel von eben aufzugreifen, ein Commit kann, mit dem richtigen Text, auch den Zustand des Bugs modifizieren, bspw. von „Open“ auf „Resolved“.
Im Folgenden die identifizierten Anwendungsfälle:
Einführung von agilen Arbeitsweisen in hardwareorientierten Teams
Das Thema Hardware und agil kam mehrfach vor, an einer der Sessions habe ich teilgenommen. Schnell waren sich die Teilnehmer einig, dass die Technik längst agile Hardwareentwicklung unterstützt, bestehende Organisationen sich damit aber schwer tun.
Agile Hardware Entwicklung: Elektrisch und Mechanisch
An dieser Session, die der vorhergehenden inhaltlich ähnelte, konnte ich leider nicht teilnehmen.
System Validierung &Verifizierung: Was ist sinnvoll in welcher Phase?
An dieser Session von Matthias Schröder habe ich nicht teilgenommen.
Schnittstelle MBSE & CAD/PLM
Oft knallt es an den Schnittstellen – egal ob es sich um die zwischen den Systemen oder zwischen den Werkzeugen handelt.
Umgang mit Querschnittsanforderungen
Divide and conquer: Zwar kann man in der Regel Systeme recht gut hierarchisch herunterbrechen, doch oft bleiben dabei ein paar Querschnittsanforderungen übrig, die sich durch das gesamte System ziehen. Darum ging es in dieser Session.
Ist der Lebenszyklus von Komponenten sinnvoll modellierbar?
An dieser Session von Johannes Kreuzer konnte ich leider nicht teilnehmen.
Systems Engineering und Internet of Things (IoT)
Auch wenn es ein Buzzwort ist: Das IoT ist bereits angekommen. Wie gehen wir mit den neuen Herausforderungen um?
Wie relevant ist Systems Science für Systems Engineering?
Diese spannende Session ging schon fast in die Richtung Philosophie. Axel zeigte einen Foliensatz von David Rousseau, der angeregt diskutiert wurde. Die Folien selbst gibt es zwar nicht, aber auf YouTube gibt es ein Video, wo er eine ältere Version der Folien präsentiert. Axel empfieht auch dieses Paper.
In dieser sehr spezialisierten Session von Axel Scheithauer ging es um das konzept von konjugierten Interfaces, also salopp gesagt, „invertierten Schnittstellen“. Dieses Konzept existiert bereits in SysML für Ports. Aber um dies konkret anzuwenden, muss eine konjugierte Kopie des Interfaces angelegt und gepflegt werden. Das ist eher unschön, wenn man bedenkt, dass die Konjugation des Interfaces ja auch abgeleitet werden kann.
Die Rolle der funktionalen und logischen Architektur beim MBSE Plattformbau
An diesem Vortrag von Martin Fernholz konnte ich leider nicht teilnehmen, auch wenn ich dem Thema in der Praxis schon öfter begegnet bin. Auch hier ging es primär um SysML.
Kürzlich hatte Siegmar Haasis, CIO von Mercedes Benz, einen Auftritt auf der IBM Think 2019, wo er seine Vision für die Automobilindustrie vorstellte (Video am Ende dieses Artikels). Davon gibt es hier eine kurze Zusammenfassung. Was hat sich in den letzten drei Jahren getan, seit Haasis 2016 auf der ReConf seine Vision präsentierte?
Am vergangenen Samstag fand das erste Modeling Craftsmanship Camp statt. Auch wenn Stephan und ich bereits Erfahrung mit der Organisation von Barcamps hatten, so wussten wir vorher nicht, wie hoch das Interesse an dem Thema „handwerkliches Modellieren“ letzten Endes sein würde. Doch die äußerst positive Resonanz zeigte, dass wir uns mit dem Modelcamp auf dem…
Hier ein Hinweis auf die nächste Veranstaltung des SE-Stammtischs in Berlin. Zum ersten Mal wird wird im Rahmen des “SE-Stammtisch Berlin” ein zuvor festgelegtes Thema eingehend beleuchtet. Diese Veranstaltung wird zur Zeit nur über die Xing-Gruppe Systems Engineering Berlin koordiniert, daher an dieser Stelle auch die Details. Themenstammtisch zu “Toolintegration: Was leisten ReqIF und OSLC,…
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